Digitalisierung ·Daniel Putsche·20.07.2016

Die langfristige Betrachtungsweise von Innovation ist der Schlüssel zum Erfolg

Eine Studie der Harvard Business School aus dem Jahr 2014 zeigt mit beeindruckender Deutlichkeit, dass Unternehmen vor einer immer größer werdenden Herausforderung stehen: Das mittelfristige Sichern des eigenen Fortbestandes. Während sich 1990 noch 70% der Unternehmen, welche auch 1945 in der Fortune500 gelistet waren, auch 45 Jahre später noch dort vorzufinden waren, werden es 2024 nur noch 8% derjenigen Unternehmen sein, welche auch 2014 – demnach nur 10 Jahre vorher – in den Fortune500 gelistet waren. Eine Geschwindigkeit, auf welche aktuell kaum ein etabliertes Unternehmen imstande ist, die passenden Antworten zu finden.​

Innovationsfähigkeit und die langfristige Betrachtungsweise von Innovation sind hier der Schlüssel zum Erfolg. Start-Up-Unternehmen sind dabei Fluch und Segen zugleich. Fluch, weil sie aufgrund von Struktur und einhergehender Bereitschaft zum Scheitern die größte Gefahr für etablierte Unternehmen und Geschäftsmodelle darstellen. Segen, weil die Prinzipien von Start-Up-Unternehmen übertragen werden können und hierüber kompetitive Innovationsstrukturen für Konzern und Mittelstand implementiert werden können.

Die Kunst hierbei ist den richtigen Kompromiss zwischen Fokus auf dem Kerngeschäft sowie Exploration in neue Geschäftsmodelle oder Produkte zu finden. Die Welt der Start-Ups zeigt uns allerdings eines sehr deutlich: Ca. 90% der Gründungen scheitern. Möchte nun Konzern oder Mittelstand mit der Explorations-Geschwindigkeit eines Start-Ups Stand halten, so muss vor allem an zwei Sachen gearbeitet werden: Der richtigen Innovationsstrategie und eine damit eng verbundene Kultur des Scheiterns.

Die komplette Ausgabe der IHK Wiesbaden kann hier gelesen werden.

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