Etabliertes auf dem Prüfstand

In weniger als anderthalb Jahren über 4000 Mitarbeiter auf agiles Arbeiten umstellen - das Vorhaben der ING


“Wir wollen schneller wachsen und unsere Kundenbasis verdoppeln. Wir wollen der digitale Leader unserer Branche sein. Agilität ist nicht unser Ziel, sondern das Mittel, um diese Ziele zu erreichen.“
Nick Jue, Vorstandsvorsitzender der ING

Mit dieser Formulierung begründet Agile Coach Paul Wolhoff die im Mai 2018 gestartete Veränderung des Konzerns, in dem kein Stein auf dem anderen bleiben soll. Um die über 4.000 Mitarbeiter komplett auf agiles Arbeiten umzustellen, werden über 40 Coaches ausgebildet und installiert. Gemeinsam mit den Verantwortlichen haben sie die Aufgabe die Organisation in die Struktur von Tribes und Squads zu überführen.

Wie bereits bei der Muttergesellschaft in den Niederlanden wird auch in Deutschland eine Wellenbewegung erwartet: Zu Beginn ist von einer enormen Aufbruchseuphorie auszugehen, auf die eine Phase der Unsicherheit folgt und die wiederum letztendlich, mit der Findung der Teams, in der erfolgreichen Implementierung gipfelt. Zwei der wichtigsten Learnings aus dem Umbau bei der ING in den Niederlanden sind in die kulturelle Transition am Standort Frankfurt als Inspiration mit eingeflossen:

  1. Es ist besser, eine Frage auch mal nicht beantworten zu können, als nicht zu kommunizieren.
  2. Soll eine Organisation umgebaut werden, funktioniert das nur, wenn es schnell und konsequent geschieht.

Welche Rolle der Betriebsrat im Umbau der ING spielt, wie viel Fluktuation die Veränderung mit sich bringt und welcher Prozesse es für einen Umbau dieser Güte bedarf, können Sie hier nachlesen.


Die Digitalisierung durch logische Erweiterungen des Kernproduktes angehen - das ist die Antwort von BPW


„In der historischen Wahrnehmung ist die BPW ein Unternehmen, das ein Stück Stahl zwischen zwei Rädern macht. Da kommen wir her, das muss aber nicht so bleiben.“
Alexander Lutze, vom BPW-Innovationslabor

Mit 1,4 Mrd. Euro Umsatz und weltweit fast 7.000 Mitarbeitern stellt BPW Achsen für Nutzfahrzeuge her und ist damit einer dieser klassischen Hidden Champions des deutschen Mittelstands. Mit der zunehmenden Vernetzung der weltweiten Wertschöpfung und Konkurrenz, drohen die Produkte jedoch austauschbar zu werden. Die Digitalisierung zwingt somit auch Hersteller und Marktführer in solchen sehr materiellen Industrien zu neuem Denken. BPW hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, neue Geschäftsmodelle zu finden.

Innerhalb von zwei Jahren wurde ein Produkt gefunden und erfolgreich mit Testkunden validiert, nun geht es in die Skalierung. Bei der eingeführten Lösung handelt es sich um eine Hardware Komponente, die an die bestehenden Produkte von BPW angebracht wird. Die verbauten Sensoren liefern daraufhin interpretierbare Daten zu Bewegungsmustern und externen Einflüssen.

Wie die BPW in der Findung und Entwicklung der Tracking-Box genau vorgegangen ist, lesen Sie hier.

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Daniel Putsche
Gründer | CEO

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